Mit 587 Metern ist die Charlottenhöhle eine der längsten Schauhöhlen Süddeutschlands und die längste begehbare Tropfsteinhöhle der Schwäbischen Alb. 1893 von drei Hürbener Zimmerleuten entdeckt, erhielt sie ihren Namen nach der damaligen Königin Charlotte von Württemberg. In vielen tausend Jahren entstand in den Gängen und Hallen ein wahres Tropfsteinparadies. Zu den ersten Säugetieren, die die Höhle aufsuchten, gehörten wahrscheinlich Fledermäuse, sicher aber Höhlenbären. Die Bären hinterließen an mehreren Stellen in der Höhle glatt polierte Felsflächen, weil sie hier ihr Fell vom getrocknetem Schlamm und Ungeziefer reinigten. Eiszeitliche Jäger, wie in den benachbarten Lonetalhöhlen, wurden in der Charlottenhöhle nicht nachgewiesen.

Eine innovative LED-Beleuchtung taucht die Höhle in ein faszinierendes Licht. Besonderheiten, wie die teilweise sehr bizarren Tropfsteinformationen der Höhle werden eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die Höhle erscheint geheimnisvoll und ursprünglich - die Urzeit wird zum Greifen nah. Der Einbau der LED-Beleuchtung erfolgte auf Initiative des Höhlen- und Heimatvereins Giengen-Hürben und der Stadt Giengen. Die Umsetzung des Projektes wurde durch Fördermittel aus dem LEADER Programm der Europäischen Union ermöglicht.

Wir empfehlen den Besuchern der Höhle warme Kleidung und feste Schuhe zu tragen. Die Temperatur in der Höhle beträgt ganzjährig ca. 9°C. Der Besuch der Höhle ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ein beeindruckendes Erlebnis.

Hunde dürfen leider nicht in die Höhle hinein

 

 

 

Video zur Lage der Charlottenhöhle im Touristikgebiet

ein Film von Eckhard Baschin

 

Video zum Einbaue der LED-Beleuchtung

ein Film von Eckhard Baschin